| Region | Paris, Frankreich |
|---|---|
| Dauer | 3 Tage |
| Beste Reisezeit | Frühling oder Herbst (weniger Hitze, schönes Licht) |
| Budget | gehoben |
| Status | idee |
Romantisches Programm für zwei: mit dem TGV nach Paris, zwei Übernachtungen, ein Mega-Programm voller Klassiker für Verliebte.
Tag 1 – Anreise
- TGV nach Paris – Ankunft direkt im Gare de Lyon.
- Hotel-Check-in.
- Abends: Dinner im Le Train Bleu, direkt im Gare de Lyon – der prunkvolle Belle-Époque-Saal mit den riesigen Deckengemälden ist selbst schon eine Attraktion.
Tag 2 – Montmartre
- Sacré-Cœur und Place du Tertre – das Künstlerviertel, wo Maler live vor Ort porträtieren.
- Vorbei am Moulin Rouge (Pigalle).
- Abends: Chansons in einer der urigen Bars von Montmartre – z. B. im Au Lapin Agile, dem historischen Chanson-Kabarett, in dem schon Picasso und Utrillo verkehrten.
Tag 3 – Eiffelturm & Saint-Germain
- Eiffelturm – am besten früh morgens oder zum Sonnenuntergang, um die Warteschlangen zu umgehen. Ganz oben die Liebe nochmal bestätigen.
- Mittagessen in Saint-Germain-des-Prés, z. B. im La Méditerranée an der Place de l’Odéon – das Lokal ist bekannt für die von Jean Cocteau gestalteten Fisch-Teller.
- Abends: TGV zurück.
Notiz zur Picasso-Serviette
Die Anekdote “Picasso bezahlte eine Rechnung mit einer Skizze auf einer Serviette” ist eine bekannte, oft erzählte Geschichte – ein konkretes, historisch gesichertes Restaurant dafür lässt sich aber nicht zuverlässig belegen (eher eine Art Legende/Parabel, die häufig zitiert wird). Am ehesten passt thematisch das oben erwähnte “La Méditerranée”, wo Cocteau (ein enger Freund Picassos) nachweislich das Geschirr gestaltet hat – falls ihr die Geschichte vor Ort erzählen wollt, einfach als schöne Anekdote nehmen, nicht als garantiert echten Ort.